Die gläserne Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin, in der Dämmerung von innen beleuchtet
bridgefield / Referenzen

Förder­zentrale
Deutschland

Zentrale digitale Förderplattform des Bundes.
Mit der vollständigen Digitalisierung der Antragstellung setzen wir Maßstäbe für eine moderne, digitale Förderpolitik und machen Innovation im Mittelstand schneller und einfacher zugänglich.
Katharina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
REFERENZ 01

Das Projekt auf einen Blick.

2024
Beteiligt am Projekt seit
>300.000
Anträge über die Förderzentrale
KURZBESCHREIBUNG

Ein zentraler digitaler Zugang zu Förderleistungen.

bridgefield realisiert seit 2024 die Förderzentrale Deutschland für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, und begleitet den Betrieb seit dem Livegang 2025. Die Plattform schafft einen zentralen digitalen Zugang zu Förderleistungen und ermöglicht es Förderinteressierten, Förderangebote zu finden, Anträge online vorzubereiten und rechtssicher einzureichen. Das Projekt bildet eine skalierbare Grundlage für die weitere Digitalisierung des Förderwesens in Deutschland.
Organisationstyp
Bundesministerium / Förderverwaltung
Projektumfang
Mehrjähriges Bundesprojekt mit substanziellem Umsetzungs- und Betriebsumfang
Nutzergruppen
Privatpersonen, Unternehmen, Organisationen, Forschungseinrichtungen, Fördergebende und Projektträger
Rahmenbedingungen
Datenschutz, IT-Sicherheit, Barrierefreiheit, digitale Identitäten, rechtssichere Antragstellung, föderale Anschlussfähigkeit und die Integration zentraler Fachverfahren
Drei bridgefield-Kolleg:innen im Austausch an einem Arbeitsplatz
Seit 2024 · im Betrieb seit 2025
Ausgangslage

Viele Programme, viele Regeln, ein digitaler Zugang.

Förderverfahren sind fachlich, rechtlich und organisatorisch komplex. Förderinteressierte müssen passende Programme finden, umfangreiche Antragsdaten erfassen und Nachweise einreichen. Fördergebende und Projektträger brauchen im Gegenzug strukturierte, weiterverarbeitbare und rechtssichere Vorgänge. Die Herausforderung bestand darin, unterschiedliche Förderlogiken, Nutzergruppen, Authentifizierungswege und Fachverfahren in einer Plattform zusammenzuführen.

Wie lässt sich eine zentrale Förderplattform des Bundes schaffen, die unterschiedliche Förderprogramme digital abbildet, Antragstellende intuitiv durch komplexe Verfahren führt und gleichzeitig sicher, skalierbar und anschlussfähig an die Fachverfahrenslandschaft des Bundes betrieben werden kann?

Die zentrale Frage
Das Berliner Regierungsviertel an der Spree im Abendlicht, dahinter der Fernsehturm
SPANNUNGSFELDER

Sieben Widersprüche, die das Vorhaben tragen muss.

Gute Lösungen heben diese Widersprüche nicht auf. Sie machen sie entscheidbar.
01

Politische Zielsetzung ↔ Produktive Plattform

Aus einem politischen Auftrag wurde eine Plattform, die jeden Tag produktiv arbeitet.
02

Nutzerfreundlichkeit ↔ Komplexe Fachverfahren

Antragstellende werden durch komplexe Verfahren geführt, ohne dass Regeln verkürzt werden.
03

Standardisierte Plattform ↔ Föderal finanzierte Programme

Eine gemeinsame Plattform trägt Programme mit unterschiedlicher Förderlogik.
04

Innovation ↔ Sicherheit

Neue Funktionen entstehen in klaren Sicherheitsgrenzen.
05

Skalierbarer Betrieb ↔ Öffentliche Sicherheitsanforderungen

Der Betrieb folgt den Anforderungen des BSI C5 (Typ 2).
06

Föderale Anschlussfähigkeit ↔ Zentrale Plattformlogik

Die zentrale Plattformlogik bleibt offen für föderale Anschlüsse.
07

Rechtssichere Antragstellung ↔ Einfache digitale Nutzung

Nachweise und Verbindlichkeit bleiben rechtssicher, die Antragstellung bleibt trotzdem einfach.
Blick über die Schulter auf Code und Architekturdiagramme am Bildschirm
UNSER BEITRAG

Planung, Entwicklung und laufender Betrieb.

UX/UI-Konzeption für komplexe Antragsprozesse
Digitale Antragsstrecken mit Formular-, Vorgangs- und Einreichungslogik
Rollen- und Mitwirkungsmodelle
Technische Architektur und Umsetzung
BundID und Mein Unternehmenskonto
FIT-Connect, NOOTS und Anschluss zentraler Fachverfahren
Sicherer, skalierbarer Betrieb
Qualitätssicherung, Dokumentation und Weiterentwicklung
LÖSUNG / ERGEBNIS

Eine Plattform, die Förderung auffindbar und einreichbar macht.

Entstanden ist eine zentrale digitale Förderplattform: Förderangebote werden auffindbar, Anträge lassen sich vollständig digital vorbereiten und einreichen. Digitale Authentifizierung, strukturierte Antragserfassung und die Zusammenarbeit mehrerer Beteiligter an einem Vorgang gehören dazu, ebenso die Weitergabe der Vorgänge an die angeschlossenen Fachverfahren.
01

Zentrale Anlaufstelle

Ein Zugang statt vieler verteilter Einstiegspunkte.

02

Papierlose Antragstellung

Anträge werden durchgängig digital vorbereitet und eingereicht.

03

Rechtssichere Einreichung

Nachweise, Einwilligungen und Verbindlichkeit bleiben nachvollziehbar.

04

Orientierung im Förderangebot

Passende Programme werden auffindbar und vergleichbar.

05

Strukturierte Vorgänge

Fördergebende und Projektträger erhalten weiterverarbeitbare Daten.

06

Integrierte Fachverfahren

Zentrale Verfahren sind über belastbare Schnittstellen angeschlossen.

07

Skalierbare Plattformbasis

Neue Programme kommen hinzu, ohne die Plattform neu zu bauen.

08

Modernisierung des Förderwesens

Ein Beitrag zur weiteren Digitalisierung der Förderung in Deutschland.

ÖFFENTLICHE QUELLEN

Öffentlich dokumentiert.

Impressum der Plattform und zwei Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
DER NÄCHSTE SCHRITT

Ein gutes Vorhabenbeginnt mit den richtigen Fragen.

Wir hören zu, ordnen ein und sagen offen, was trägt und was nicht.